Peptidbindung
Auch: Amidbindung
Kovalente Bindung zwischen Carboxyl- und Aminogruppe zweier Aminosäuren.
Bereich: Grundlagen
Die Peptidbindung ist die kovalente Verknüpfung zwischen der Carboxylgruppe (–COOH) einer Aminosäure und der Aminogruppe (–NH₂) der nächsten. Sie entsteht unter Abspaltung eines Wassermoleküls (Kondensationsreaktion).
Die Bindung hat partiellen Doppelbindungscharakter und ist deshalb nicht frei drehbar. Die daran beteiligten Atome liegen in einer Ebene. Diese Starrheit ist strukturbestimmend: Sie schränkt die möglichen räumlichen Anordnungen der Kette ein und ist damit die Grundlage von Sekundärstrukturen wie α-Helix und β-Faltblatt.
Siehe auch Was sind Peptide?.